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Berichte und Grußworte von unseren Kooperationspartnern

 

 

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis“ – Sprüche 1,7  

Mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit gratulieren wir dem TSR herzlich zum 40-jährigen Bestehen!  

Vier Jahrzehnte im Dienst der theologischen Ausbildung und geistlichen Zurüstung sind ein bedeutendes Zeugnis der Treue Gottes und des engagierten Einsatzes vieler Menschen, die mit Herz, Verstand und Glauben zum Aufbau dieser Schule beigetragen haben. Als EG sind wir dankbar für die gewachsene und fruchtbare Kooperation, die uns verbindet – im gemeinsamen Anliegen, Menschen im Wort Gottes zu gründen, zur Reife im Glauben zu führen und für den Dienst in der Gemeinde zuzurüsten.  

Die Bibel beschreibt Bildung nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zur Weisheit – zur Erkenntnis Gottes und zur Liebe zum Nächsten. Dass das TSR diesen Weg seit nunmehr 40 Jahren konsequent verfolgt, prägt nicht nur Generationen von Studierenden, sondern stärkt auch Gemeinden, Gemeindeverbände und Missionswerke, mit denen es verbunden ist.  

Gerade in einer Zeit der theologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen braucht es Ausbildungsstätten, die Schriftbindung und geistliche Leidenschaft miteinander verbinden – und dies tut das TSR mit Klarheit, Tiefe und geistlicher Weite.  

Wir wünschen dem TSR auch für die kommenden Jahre Gottes reichen Segen, geistliche Wachstumsfreude und die nötige Weisheit, um auch für zukünftige Generationen ein Ort tragfähiger Theologie und gelebter Nachfolge zu sein. 

Herzliche Grüße  

Eure EVANGELISCHE GESELLSCHAFT für Deutschland KdöR 

Als das TSR unter dem Namen „NEUS LEBEN Seminar“ 1985 gegründet wurde, war ich gerade ein Jahr hauptamtlicher Mitarbeiter bei NEUS ELEBN e.V, in der Abteilung „Sportler ruft Sportler“. So habe ich die Gründungszeit und ersten Schritte des TSR hautnah miterleben dürfen. Beeindruckt haben mich von Anfang an die theologische Breite und gleichzeitige Verankerung im Wort Gottes. 

SRS entwickelte sich dann 1987 zu einer eigenständigen Organisation. Als Leiter von SRS durfte ich dann einen „historischen Schritt“ mitgestalten: 2009, der Start des Bereiches „Theologie und Sport“, ein Meilenstein – auch für die missionarische Arbeit in Gemeinden und Verbänden. Multiplikation war schon immer ein wichtiges Thema für SRS, aber mit einer qualifizierten Ausbildung konnten wir das Thema viel strategischer in die Gemeinde- und Missionswelt tragen. Die kompetente theologische Ausbildung wurde durch das weltweite sportmissionarische Netzwerk und deren viele Modelle, best cases und Erfahrungen ergänzt. In diesem neu gestalteten Bereich habe ich einige Jahre die Fächer „Bibel und Sport“, sowie „Gemeinde und Sport“ unterrichtet. 

SRS hat von und durch diese Ausbildung sehr profitiert, etliche hauptamtliche Mitarbeiter wurden hier ausgebildet und tragen heute Mitverantwortung bei SRS. 

Durch die Corona-Pandemie und personellen Veränderungen konnte SRS bisher noch kein Curriculum für das neu entwickelte Kairos-Programm entwickeln. Wir beten aber um Mitarbeiter, denen genau das auf dem Herzen liegt. Wir wünschen dem TSR von Herzen eine gesegnete Weiterentwicklung, viele motivierte Studierende und einen tiefen Impact in die Gemeindewelt, wie auch in die Gesellschaft hinein. 

Im Jahr 2007 begann eine Entwicklung am TSR (damals noch NLS), die für mich in einer Weise bedeutsam wurde, die ich mir nie vorgestellt hatte. Das Seminar wurde damals Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa (GBFE), einem Zusammenschluss von (vorwiegend) theologischen Ausbildungsstätten. Die GBFE hatte einen Kooperationsvertrag mit der University of South Africa (UNISA). Die UNISA erkannt die an unseren Ausbildungsstätten durchgeführten Kurse des Akademischen Aufbauprogrammes (AAP) an, so dass unsere Absolventen danach direkt eine Masterarbeit an der UNISA schreiben konnten. Das TSR war innerhalb dieses Konstruktes zuständig für das Alte Testament (unter meiner Leitung) und (unter Leitung von Alfred Maier und später Rainer Schacke) Urbane Mission. 

Für mich hatte das – neben der Betreuung von einer Reihe von Master- und Doktorstudenten seither – den spannenden Nebeneffekt, dass ich beruflich einmal im Jahr für eine gute Woche in Südafrika sein durfte (ab 2008). Dort habe ich auf Alttestamentler-Konferenzen Vorträge gehalten, wichtige Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen an der UNISA und später der University of Pretoria (UP) gepflegt und immer wieder auch die Gelegenheit zu eher privaten Wochenenden in Nationalparks gehabt. Und habe auch von der UNISA und später der UP meinen Professor extraordinarius verliehen bekommen. 

Diese Zeit hat mich selbst ungemein geprägt. Zum einen hat es meine akademische Weiterbildung gefördert. Denn wenn man Vorträge vor Professoren halten und wissenschaftliche Artikel verfassen muss, muss man sich selbst weiterbilden. Das war nicht nur herausfordernd, sondern hat auch viel Freude gemacht. Und zum anderen hat es auch theologisch meinen Horizont sehr geweitet. Ich bin dadurch viel offener geworden für Theologen mit anderen Ansichten. Und zugleich bin ich viel sicherer geworden in meiner eigenen Überzeugung und in meinem Vertrauen zur Bibel. Ich denke heute, dass das sogar direkt in einem Zusammenhang steht: je sicherer mein eigenes Fundament ist, umso offener kann ich mit Menschen anderer Überzeugungen umgehen. Unsere Studierenden in dieser Weise fest in ihrem eigenen Glauben und gleichzeitig offen für andere Menschen zu machen, war und ist übrigens auch immer unser Ziel am NLS/TSR gewesen. 

Weitere Berichte und Grußworte

Von Gnade durchzogen - 40 Jahre TSR